Bund der Freunde der Engel e.V.
Im Dienste der Ärmsten in Burkina Faso

"Trockne die Tränen und bringe Freude."
"Yës nintâm n wa ne laado!"
Sprichwort aus Burkina Faso
Indem wir den Kindern der Armen dienen, dienen wir Jesus
(die S.I.C. und Papa Alfred)

Burkina Faso

Burkina Faso war früher Teil der französischen Kolonie Obervolta, die auch die Elfenbeinküste umfasste.

Die Sprache ist Französisch und die wichtigste Nebensprache ist "Mooré". Burkina Faso, eines der drei ärmsten Länder der Welt, ist angesiedelt im Norden an die Sahel-Zone und grenzt im Süden an das subtropische Ghana. Die Leute sind friedlich und liebenswert. Die Trockenheit bzw. Dürre macht ihnen viel zu schaffen, auch die immer wiederkehrenden Krankheiten wie z.B. Malaria, Sumpffieber, Meningitis, AIDS usw.

Die Kindersterblichkeit liegt bei ca. 18%. Viele Kinder sind unterernährt. Dies ist aber nur ein Bruchteil der dort vorhandenen Probleme. Viele Frauen werden mit Gewalt gegen ihren Glauben zur Polygamie gezwungen, viele aufgrund von Aberglauben mißhandelt. Diese Menschen leiden an Hunger, Misshandlungen und ihren Folgen.

Karte Burkina Faso

Damit Sie sich einen kurzen Überblick über die Lage machen können und wie unser Bund in Kooperation mit den afrikanischen Schwestern von der unbefleckten Empfängnis arbeitet, ersehen Sie aus unseren regelmässig erscheinenden Rundbriefen, die wir Ihnen auf Wunsch gerne zusenden.

Eindrücke und Schnappschüsse

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SOS für die Witwen in Burkina Faso

Liebe Wohltäterinnen und Wohltäter,
heute mochten wir ihnen ein Problem vorstellen, das uns große Sorgen bereitet, und zwar sind das die christlichen Witwen und ihre Kinder in allen Pfarreien unseres Landes. Wenn diese Frauen ihrem christlichen Glauben treu bleiben, indem sie es ablehnen, als zweite oder sogar dritte Frau genommen zu werden, sind die Bräuche fur sie sehr hart. Es beginnt ein Martyrium, wenn sie "rebellieren": Sie werden malträtiert, verworfen, verlassen, und alles bis auf das, was sie auf dem Leibe tragen, wird ihnen genommen. Öfter waren wir sogar Zeugen von Gewalttaten, indem man sie aus ihren eigenen Hütten verjagte, mit Steinen nach ihnen warf oder sie mit Holzknüppeln oder Dornenzweigen schlug. Manche dieser armen Wesen begehen sogar Selbstmord, weil sie nicht mehr ansehen können, wie ihre Kinder buchstäblich verhungern.

Wir wollen uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln um diese bedauernswerten Geschöpfe kümmern. Der Anfang, der sich als richtig erwiesen hat, ist gemacht. Jetzt wollen wir einen Schritt weitergehen, und die Witwen finden unser Vorhaben genial, einfach großartig. Was halten SIE von unserem weiteren wie folgt aussehenden Plan:

Die Frauen sollen sich zu Gruppen von fünf oder sechs Personen zusammenschließen und kleine Betriebe mit einem von uns zur Verfügung zu stellenden Anfangskapital von 250 Euro pro Witwe gründen. Jede soll ihr eigenes Häuschen bekommen. Vorgesehen ist unter anderem die Herstellung von Seifen verschiedener Art, Erdnussöl, Karaté-Butter (so eine Art Margarine), Sumbala (Saucenzutat), Schafzucht, Gärtnerei in der Nähe eines Brunnens, Näherei, Stickerei, Strickerei, Färberei, Gastronomie und anderes. Es gibt noch viele Möglichkeiten, je nach Bildungsgrad der Beteiligten. Jede arme Witwe bekommt vom ,,Papa-Alfred-Verein" die Summe von 1250 Euro, wovon 1000 Euro für Grundstück, Häuschen von ca. 15 qm, Vorrat und Schulgeld sowie die restlichen 250 Euro zur Gründung einer neuen Existenz bestimmt sind. Dies läuft alles unterer der Obhut und Begleitung unserer Schwestern. Hierdurch ist gewährleistet, dass die Gelder gemäss ihrer Bestimmung treuhänderisch verwendet werden. Bekanntlich macht Gemeinschaft stark, und wenn sich zum Beispiel sechs Witwen zusammentun und eine kleine Nähwerkstatt anfangen, bekommen sie zwei Nähmaschinen, Stoffe, Garn usw. Sie können aber auch mit der Hand viel tun. Andere können einen Eselskarren mit Esel kaufen für zusammen etwa 600 Euro, und so entsteht ein "Transportunternehmen" - um nur einige Beispiele zu nennen.

Bildquelle Karte Burkina Faso: By Uwe Dedering (Own work) CC-BY-SA-3.0 or GFDL, via Wikimedia Commons